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Obedience (zu Deutsch: *Gehorsam*) ist bei uns in Deutschland die jüngste Hundesportart und ist erst seit 2002 durch eine eigene Prüfungsordnung geregelt. Obedience wird aber bereits seit mehr als 20 Jahren in England und Skandinavien sehr erfolgreich praktiziert! Es ist eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Sportart, die auf der Basis von Harmonie und Vertrauen zwischen dem Hund und seinem Menschen entsteht.

Oft sagt man zu mir: *Obedience?! Nein, das wäre ja nichts für mich! Diese extreme Präzision und Genauigkeit – nein, dass braucht mein Hund nun wirklich nicht!*. Ich finde diese Aussage immer wieder sehr interessant… Im Obedience überlege ich z.B., mit welchem Fuß ich einen Winkel am besten einleite, damit mein Hund eine enge Wendung gehen kann oder wie ich mich herunterbeugen muss, damit er beim Abnehmen des Apportels auch sitzen bleibt. Aber ist es denn z.B. im Agility anders? Ich denke nicht, es sind nur andere Aufgaben, denen man sich stellt. Macht man im Agilityparcours einen Schritt zu viel oder zu wenig, ist man nicht präzise genau an Ort und Stelle, um dem Hund den richtigen Weg zu zeigen. Beugt man beispielsweise  den Oberkörper zu weit nach vorne oder zeigt mit dem *verkehrten* Arm, nimmt der Hund möglicherweise den falschen Tunneleingang usw.… Ich bin überzeugt, dass jeder Agilitysportler mit seinem Hund wirklich sehr *penibel und akribisch* an seinen Kontaktzonen arbeitet, im Obedience arbeitet man dafür vergleichsweise z.B. an der korrekten Grundstellung…

 

Vielleicht fällt die Präzision im Obedience mehr ins Auge, es fehlt einfach das enorme Tempo, das man aus dem Agility kennt. Vielleicht liegt es aber auch am Bewertungssystem. Wenn im Agility eine Stange fällt, eine Kontaktzone nicht getroffen oder der falsche Sprung genommen wird, dann ist das offensichtlich und ganz klar ein Fehler, daran gibt es nichts zu rütteln… Im Obedience ist es etwas anders und da fragt man sich manchmal schon, warum ein Team bei einer gezeigten Übung 8 Punkte, ein anderes Team aber nur 7 Punkte bekommt, obwohl ein offensichtlicher Fehler nicht zu erkennen war, und da kommt dann vielleicht die Perfektion ins Spiel, die den ein oder anderen zu der oben erwähnten Aussage bewegt…


Eine – wie ich finde – sehr schöne Interpretation *was Obedience ist oder nicht ist*, findet man auf der  Seite von Sabine Witfeld. Sie hat auch einen Satz formuliert, den man sich immer wieder in Erinnerung rufen sollte, wenn man mit seinem Hund arbeitet - wann immer und in welcher Sparte auch immer:
 

 

Ein Hund ist nie stur,

er gibt seinem Hundeführer lediglich die Zeit,

um über seine Ausbildungsmethode nachzudenken.

(Sabine Witfeld)

 

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